Dienstag, 5. Februar 2013

DFSR- Austauschschüler nehmen an Stopover-Programm in Singapur teil



Im Januar 2013 nahmen 12 unserer DFSR-Austauschschüler am Stopover-Programm in Singapur teil, wo sie von unserem Partner Xu Bo Singapore herzlich begrüßt und betreut wurden. Das Programm ist für unsere Schüler, die ein ganzes Austauschjahr in Australien oder Neuseeland verbringen werden, konzipiert. Im Rahmen des Stopover-Programmes hatten unsere Austauschschüler somit die Gelegenheit, Singapur vier Tage lang hautnah zu erleben.
Unsere Schüler wurden in einem Hotel in der Nähe des Strandes untergebracht. In den Morgenstunden stand meist Jogging, Schwimmen und Spazieren gehen auf dem Programm. Am ersten Tag wurde unseren Schülern die Gelegenheit gegeben, die Innenstadt Singapurs zu erforschen, wodurch sie die einzigartige Kultur des Landes kennenlernen durften. Diese ist stark von chinesischen, indischen aber auch malaysischen Einflüssen geprägt. Während des viertägigen Aufenthaltes konnten unsere Schüler auch einiges über die Geschichte und das Alltagsleben Singapurs lernen, was ihnen vor allem durch den kulturellen Austausch mit Einheimischen näher gebracht wurde. Eine der interessantesten Veranstaltungen war sicherlich der Freiwilligendienst, weil unsere Austauschschüler an einer Präsentation zum Thema “Wildtierschutz“ teilnahmen, welche aufgrund der gezeigten Bilder großen Einfluss auf die Schüler hatte. Ursprünglich war für den Nachmittag der Besuch einer Elefantenshow in Singapurs Zoo und einer Delphinshow in Sentosa geplant. Jedoch sträubte sich ein Großteil der Schüler dagegen, da ihnen durch die Präsentation bewusst wurde, wie Wildtierhaltung heutzutage vollzogen wird. Sowohl DFSR als auch Xu Bo Singapore spendeten jeweils 500 Singapur Dollar für die Veranstaltung, um diese Arbeit auch weiterhin zu unterstützen. Als Dankeschön für die Teilnahme an dieser Veranstaltung wurde jedem Austauschschüler ein T-Shirt geschenkt.
Den letzten Tag verbrachten die Schüler damit, den Strand und die Sonne zu genießen. Während des gesamten Programms hatten unsere Schüler die Möglichkeit, verschiedene singapurianische Gerichte wie zum Beispiel Satay, Hai Nan Chicken Wing, Meeresfrüchte, Steamboat (Feuertopf) und Pizza zu probieren. Diese Erfahrung machte unseren Schülern deutlich, dass sich die singapurianische Küche durch die ethnische Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen Singapurs auszeichnet.
Die Schüler berichteten, dass ihnen dieses Programm sehr gut gefallen hat, da sie sich dadurch für die bevorstehende, zehnstündige Reise nach Neuseeland oder Australien gut erholen konnten. Außerdem half dieser Aufenthalt den Schülern dabei, sich an die Hitze zu gewöhnen und einiges über Singapur selbst zu lernen.


Das Stadtzentrum Singapurs
                                                         




Die Unterkunft unserer DFSR Schüler
                                                




Chinesischer Tempel in Singapur
                                                         




Schüler folgen einer Präsentation zum Thema "Wildtierschutz"
                                                       




Am Zoo in Singapur
                                                                   



                                                 

Moschee in Singapur
                                                             




Frau Scupin bekommt ein Henna Tatoo
                                                       



Blick auf das Stadtzentrum
                                                               





Gruppenfoto am Changi Flughafen
                                                          





China Town
                                                                      





Henna hautnah






Gruppenfoto Marina Bay Sands
                                                       












Freitag, 4. Januar 2013

Weihnachtszeit in Kanada - Neues von unserer Stipendiatin Carla





Die Weihnachtszeit in Kanada zu erleben war anders, interessant und einfach schön. Im vergangenen Monat habe ich vieles erreicht und vorallem das Skifahren richtig gelernt.
Doch das Beste war der Tag, an dem wir Neekoo, unseren 2-jährigen Schäferhund-Husky Mischling bekommen haben. Ich bin von Tieren umgeben aufgewachsen, somit war dies das einzige, das ich in meiner kanadischen Familie vermisst habe. Doch nun mit Neekoo ist es einfach perfekt, wann immer ich will, kann ich ihn für ausgedehnte Spaziergänge mitnehmen, selbst wenn es dunkel ist oder wenn ich alleine bin. Nun sitze ich nicht mehr auf der Couch, sondern auch dem Teppich neben ihm und schreibe meine Berichte mit nur einer Hand, weil Neekoo die Aufmerksamkeit der Anderen fordert.

Am ersten Samstag bin ich mit 80 internationalen Schülern nach Sun Peaks gefahren. Jeder hat eine seinem Level entsprechende Unterrichtsstunde erhalten und danach sind wir alle zusammen Ski gefahren.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich wohl erst vier mal in meinem Leben auf Skiern gestanden, aber dank meiner Mum, die sich am vorherigen Wochenende viel Zeit für mich genommen hatte, konnte ich schon mit der Gruppe der Fortgeschrittenen fahren.
60 Schüler unserer Gruppe waren absolute Beginner, insbesondere die Brasilianer, für die bereits der Schnee etwas völlig Neues war. Sie waren überrascht wie kalt der Schnee doch ist und enttäuscht,  dass er auf ihren Zungenspitzen schmilzt. 
Bei sonnigem Wetter war es amüsant die Versuche der Beginner zu beobachten. Doch am Ende des Tages war jeder in der Lage auf Skiern zu stehen und alle hatten viel Spaß.  








Nach einem freien Montag, den ich natürlich Ski fahrend verbracht habe, ging es wieder in die Schule. Diese Schulwoche hielt einige Herausforderungen für mich bereit.
Gleich zu Beginn kam es zu einer großen Überraschung:

Am Anfang der „debate and speech class“ fragte mich meine Lehrerin, ob ich Lust auf ein echtes kanadisches Erlebnis hätte. Nach einem nur logischen „Ja!“, hatte ich mich dazu verpflichtet die Schuldurchsagen für eine Woche vorzutragen, was eine der Aufgaben unseres Kurses ist. Da saß ich nun vor dem Telefon, welches ich nur noch abheben musste und rund 2000 Schüler würden mich hören können. Ich tat es, las die Durchsagen vor und hatte Spaß. Es war so schön das Lob von all den Freunden zu hören.
Am nächsten Tag habe ich meine erste 8-minütige Rede für eine Debatte gehalten. Das Thema war: “Verbot von Handynutzung im Straßenverkehr“. Ich habe die zustimmende Seite vertreten und es lief richtig gut. Ich habe Lob für meinen natürlichen Redefluss und für gut beantwortete Fragen erhalten. Es ist so gut gelaufen, dass mir einer der Juroren den Sieg zugesprochen hat. Das wird mit Sicherheit nicht meine einzige Debatte bleiben. Die nächste Übung forderte unser Pantomimenspiel, damit wir lernen unsere Körpersprache besser einzusetzen.

Es hat Spaß gemacht, uns gegenseitig die Gesichter weiß und schwarz zu schminken, um die Bewegungen stärker herauszustellen. Nach herausragenden Pantomimen, sind wir mit unseren neu erworbenen Künsten durch die Klassen gezogen und haben uns über die überraschten und verwirrten Gesichter amüsiert.
An dem nächsten Wochende wurde ich von einem guten Freund nach Sun Peaks eingeladen. Seine derzeitige Gastfamilie besitzt dort eine Wohnung und in dem Mädelszimmer war noch ein Bett frei. Natürlich habe ich diese Einladung dankend angenommen, wer sagt schon „Nein“ zu einem Kurzurlaub? Nach einem langen Tag auf Skiern, haben wir den Abend im Whirlpool verbracht.
In dieser Nacht gab es ca. 40cm neuen Puderschnee. Damit waren die Verhältnisse am nächsten Tag einfach unbeschreiblich gut.
Und dann war sie schon da, die letzte Schulwoche für das Jahr 2012. Ich war so beschäftigt mit all meinen Aktivitäten, dass ich kaum am Unterricht teilgenommen habe.
Angefangen am Dienstag Morgen:

Vor der Schule war die Generalprobe für das Chorkonzert geplant, doch wir waren zu beschäftigt mit der Uniform-Anprobe. Deshalb haben wir die Generalprobe in einen Schulblock verschoben. Vorher sind ein paar Schüler meiner Kunstklasse und ich zum Geschenke einpacken in die Grundschule unserer Drittklässler gegangen, das letzte Treffen unseres „Buddy-Projects“. Es war toll meine kleine Freundin und all die anderen Kinder wieder zu sehen und mit ihnen die wunderschön gewordenen Häuschen zu betrachten, auch wenn der Abschied ein bisschen schwer gefallen ist.
Nach ein bisschen Unterricht folgte die schon erwähnte Gerneralprobe. Das Konzert war letztendlich bombastisch und auch die Lehrer haben einige Lieder zum Besten gegeben. Dies hat uns Schüler natürlich auf die Tanzfläche gezogen.

Am nächsten Tag habe ich für 3 Stunden geholfen die „Candy Grams“ zu sortieren. Über die letzten Wochen hatten wir mit der Linkcrew diese „Candy Grams“ verkauft. Das bedeutet, dass der kaufende Schüler eine Kurznachricht, wie zum Beispiel „Danke für deine Freundschaft“ oder „Ich liebe dich“, schreibt und wir diese Nachrichten am Donnerstag vor den Ferien an den Empfänger verteilen. Dies nahm einige Vorbereitung in Anspruch, denn die Nachrichten mussten nach Raumnummern sortiert werden, welche im Schulcomputer nachzuschlagen waren.

Am Donnerstag haben wir Post gespielt und die „Candy Grams“ an die glücklichen Empfänger verteilt. Natürlich waren wir als Santa verkleidet und in bester Weihnachtsstimmung.
Nach der Schule bin ich mit dem Chor, Weihnachtslieder singend, durch die Nachbarschaft gezogen. Am Ende haben wir uns bei Tee und Plätzchen wieder aufgewärmt.

Am Abend fand die „international stundent party“ mit DJ und guter Stimmung in einer Turnhalle statt. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mit all den Internationalen zu singen und zu tanzen. Wir haben 3 Stunden einfach getanzt und gefeiert. Die Stimmung war bombastisch und beim Tanzen sind die verschiedenen Sprachen, die wir sprechen, nebensächlich. Zum ersten Mal waren wir kunterbunt durchgemischt.
Am Freitag fand eine Schulweihnachtsfeier im Theater statt. Die Sketche waren lustig und haben Weihnachtstraditionen auf die Schippe genommen. Ausgeschmückt mit wunderschöner Musik von Chor und Orchester war es eine gelungene Feier.

Da ich dem Jazz Chor der Nachbarschule beigetreten bin, habe ich auch an anderen Weihnachtsfeiern teilgenommen, die unser Chor mit Weihnachtsliedern untermalt hat.

Ein weiteres Mal wurde ich für drei Tage nach Sun Peaks eingeladen. Wir haben die ersten Abfahrten früh am Morgen, auf dem noch unberührten Schnee, genossen. Nach langen und voll ausgeschöpften Skitagen musste ich nicht noch nach Hause fahren, denn ich konnte direkt im Skigebiet übernachten. Ganz bewusst habe ich all meine Schularbeiten und Elektronik zu Hause gelassen, um mal wieder voll und ganz zu entspannen.

Heilig Abend bin ich mit meiner Mum, als Santa und Elf verkleidet, durch die Stadt gezogen. Wir haben befreundete Familien mit kleinen Kindern und einige Senioren besucht, um ihnen kleine Aufmerksamkeiten und deutsche Plätzchen zu schenken.


Diesen Winter habe ich ausgesprochen viel gebacken. Ich traf mich mit Freunden und wir haben, Weihnachtslieder singend, deutsche und brasilianische Leckereien den Kanadiern nahe gebracht. Natürlich haben unsere Mums uns auch kanadische Rezepte beigebracht, die wir mit nach Hause bringen werden.
Weihnachten war einfach nur schön. Geplant war ein köstliches Frühstück, gefolgt von den Geschenken und danach, für die Zeit die der Truthan im Ofen verbringt, Ski zu fahren. Bei der Rückkehr würde uns dann ein köstliches Weihnachtsessen erwarten. Aber meine Brüder waren zu ungeduldig, also mussten die Geschenke zuerst geöffnet werden.


Ich habe nichts erwartet, doch ich bekam 2 wunderschöne Paar Handschuhe, von denen man sagt, dass jeder Kanadier diese besitzen muss.
Außerdem ist ein großes Paket von meiner deutschen Familie gekommen und alle haben sich riesig über die Süßigkeiten und Plätzchen gefreut. Ganz besonders meine Mum liebt die selbstgestrickten Socken meiner Oma.

Nun ist der Monat und damit auch das Jahr 2012 zu Ende. Ich hatte eine fantastische Zeit und habe so viel wunderbares gelernt. Ich kann 2013 kaum erwarten, denn ich werde weitere sechs Monate hier in Kanada verbringen, auf verschiedene Roadtrips gehen und viel erleben. Ihr werdet von all meinen Erlebnissen hören.

Montag, 3. Dezember 2012

Mein Auslandsjahr im Land der langen weißen Wolke


Melina besucht gerade für ein Schuljahr das Kuranui College in Neuseeland. Durch das DFSR Schulwahlprogramm konnte sie selbst bestimmen, wo sie leben und zur Schule gehen möchte. Auf unserem DFSR Blog berichtet sie über ihre ersten Monate am anderen Ende der Welt.


Kia ora tatou!
Ich habe jetzt schon fast die Hälfte meiner Zeit hier geschafft und das macht mich sehr traurig. Das Jahr ist fast um. Weihnachten rückt immer näher. Und die Vorstellung, dass man Weihnachten am Strand feiern könnte, ist irgendwie verrückt.

Die Schule ist inzwischen zum Alltag geworden. Man hängt meistens mit den gleichen Leuten in den Pausen herum und auch im Unterricht komme ich jetzt besser mit, da mein Englisch echt gut geworden ist.
Vor einigen Monaten hatten wir den großen Ball an unserer Schule. Alle waren sehr aufgeregt und es war das Gesprächsthema Nummer eins. Wie hatten einen wunderschönen Abend mit all unseren Freunden, gutem Essen und natürlich mit dem Tanzen.
Melina mit ihren Freunden beim Schulball

Natürlich ist Schule auch manchmal langweilig. Aber ich glaube, dass ist überall so.
Vor zwei Monaten hatten wir zwei Wochen Ferien hier in Neuseeland, in denen ich mit dem Geschichtskurs meiner Schule eine Rundreise auf der Nordinsel gemacht habe. Wir starteten in Taupo, wo wir die berühmten Huka Falls angeguckt haben. Dann ging es weiter nach Rotorua, wo wir uns Geysire angeschaut haben und in Hot Pools gebadet haben.

Am nächsten Tag sind wir dann nach Auckland aufgebrochen. Wir waren auf dem Skytower, obwohl wir kaum etwas sehen konnten, da so schlechtes Wetter war. Danach ging es dann nach Paihia, in den Bay of Islands (wunderschöne grüne Inseln umgeben von Meer, wie in der Karibik), wo wir die nächsten vier Tage verbracht haben. Von dort aus sind wir dann zum Beispiel zum Cape Reinga, Ninety Mile Beach, Kerikeri oder zum Kauri Forest gefahren. Auf einem Boot haben wir auch über 30 Delfine gesehen und Sandboarding (mit Boogie Boards Sanddünen herunterfahren) haben wir auch gemacht.


Als die Examen begannen, hat auch unser International Students Programm angefangen. Vier Wochen lang haben wir uns nun statt normalen Unterricht  mit vielen verschiedene Aktivitäten oder mit neuseeländischer Kultur beschäftigt. Wir waren zum Beispiel Surfen, haben Naturparks besucht, sind Segeln gegangen oder Trampen. Wie haben gelernt, wie man seinen eigenen Mihi (Begrüßung der Maori) aufsagt oder einen Hangi (ein Maori Gericht, dass man im Boden auf heißen Steinen kocht) macht.

In einer Woche fangen die offiziellen Ferien an, in denen ich eine Tour auf der Südinsel machen werde, eine Freundin in Christchurch und in Auckland besuchen werde.

An meine Familie in Deutschland muss ich manchmal denken, aber Heimweh habe ich gar nicht. Meine Gastfamilie hier in Neuseeland ist einfach klasse. Ich fühle mich hier einfach total wohl. Ich bin sehr froh hier zu sein und total fasziniert von dem Land der weißen Wolke.

 Willst auch du das Abenteuer Ozeanien wagen und ein High School Jahr in Neuseeland verbingen? Dann hol dir jetzt alle Infos hier

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Ein College Jahr nach dem Abi



Selten ist die Gelegenheit für einen Auslandsaufenthalt so günstig, wie direkt nach Abschluss des Abiturs. Du kannst dich weiterentwickeln, deine Sprachkenntnisse perfektionieren und hast gleichzeitig eine super Referenz für deinen Lebenslauf, da ein Auslandsaufenthalt heutzutage schon fast obligatorisch ist für zukünftige Jobs.

In Zeiten der Doppeljahrgänge, welche dank den G8-G9-Regelungen enstehen, wird es immer schwieriger, direkt nach dem Abi einen Studienplatz zu finden. Die Zahlen sprechen für sich: Im Sommer 2013 werden vorraussichtlich über 100.000 Schüler in Deutschland ohne Studienplatz bleiben. Wartesemester werden für viele unumgänglich und es stellt sich natürlich die Frage, wie man diese Zeit bestmöglich nutzen kann. Ein Gap Year im Ausland ist definitiv eine der besten Optionen um die Wartezeit zu überbrücken. Als Alternative zu Auslandspraktika und Work & Travel haben wir bei DFSR das College UK Programm entwickelt, das eine gute Mischung aus Studienvorbereitung und Kulturaustausch bietet.

Wir organisieren ab sofort einen Auslandsaufenthalt, bei dem du nach dem Abitur für 10 Monate ein "Sixth Form College" in England besuchst und dabei interessante Kurse deiner Wahl belegst. Insgesamt stehen 6 verschiedene Colleges zur Auswahl, die sich alle durch ihre Lage und ihr Fächer- und Freizeitangebot unterscheiden. Bei den Kursen handelt es sich um sogenannte "A-Level" Kurse, in denen britische Schüler ihr Abitur absolvieren. Der Unterrichtsinhalt ist nicht vergleichbar mit dem, was wir aus der deutschen Oberstufe kennen. Dadurch, dass man nur 3-4 Kurse belegt, ist der Unterricht sehr intensiv und praxisnah und es werden bereits Themen behandelt, die auch im späteren Studium auf dem Plan stehen. Dass es sich beim College Alltag um eine Studienvorbereitung handelt, wird auch bei der wissenschaftlichen Lernweise deutlich. Jeder Schüler muss selbstständig Themen erarbeiten, Präsentationen vorbereiten und Hausarbeiten schreiben. Moderne Einrichtungen, wie riesige Bibliotheken, Computerräume oder Cafeterias, schaffen genug Platz für selbstständiges Arbeiten.

Wenn du dich für einen oder mehrere Studiengänge interessierst und diese ausprobieren möchtest, sind die A-Level Kurse optimal. Auch kannst du feststellen, ob dich ein Fach, von dem du schon immer begeisterst warst, wirklich interessiert oder ob es dir vielleicht doch nicht liegt. Spielst du zum Beispiel mit dem Gedanken Psychologie, Jura oder Kunst zu studieren, kannst du diese Fächer in deinem College Jahr testen und schaffst dir außerdem eine gute Referenz für eine Bewerbungen an der Uni oder bei einem Unternehmen.

Ein College Jahr ist ebenfalls ein Sprungbrett für alle, die überlegen in Großbritannien zu studieren. Alle unsere Partner Colleges stehen in enger Verbingung mit vielen angesehenen Universitäten, wie zum Beispiel der University of Bath, und können dir dadurch leicht Zugang verschaffen und dir bei deinen Bewerbungen zur Seite stehen. Einige Colleges bieten neben den A-Level Kursen sogar "Foundation Programme" in speziellen Bereichen wie Art&Design oder Business Management. Hierfür musst du bereits Vorkenntnisse in den gewählten Fächern mitbringen.

Während deines College Aufenthaltes wohnst du bei einer Gastfamilie in der Nähe der Schule. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um eine Unterkunft, das heißt du kannst deine Freizeit individuell gestalten. Trotzdem lernst du die britische Kultur hautnah kennen und kannst deine Sprachkenntnisse durch Konversation verbessern. Für deine Freizeit bieten unsere Partner Colleges ein vielfältiges Angebot im Bereich Sport, Kunst, Sprachen. Außerdem kannst du deine freie Zeit nutzen um Englands aufregende Städte und atemberaubende Landschaften kennenzulernen.

Wenn ihr Interesse habt, nach dem Abitur ein aufregendes Jahr zu erleben und euch gleichzeitig auf euer Studium vorzubereiten, dann schaut auf unsere Homepage unter www.dfsr.de/college/nach_dem_abitur.htm





Freitag, 5. Oktober 2012

Tom und Katia tauschen Länder

Unsere zwei DFSR Schüler Katia und Tom


Vor einigen Wochen startete Tom sein High School Jahr in der schönen Metropole Montréal in Französisch Kanada. Für ihn ist es ein ganz besonderer Schüleraustaustausch, da er in der Familie unserer Inbound Schülerin Katia lebt, die gerade ein Schuljahr in einer deutschen Gastfamilie verbringt. Die beiden haben sich bisher noch nicht getroffen und kennen sich nur von Erzählungen. Wir finden diesen Schüleraustausch (im wahrsten Sinne des Wortes) total spannend und möchten euch daher nicht vorenthalten, was die beiden während ihres High School Jahres alles erleben.

Hier ist Toms Bericht über seine ersten Wochen in Montréal:


Hallo Deutschland!

Inzwischen bin ich schon einen ganzen Monat hier in Montreal und es ist wirklich fantastisch. Die Familie hat mich super nett aufgenommen und ich fühle mich hier wirklich wohl.
Montreal ist wirklich multikulturell und zu sagen, die Stadt ist zweisprachig ist meiner Meinung nach nicht richtig, denn es werden hier weit mehr sprachen als nur englisch und französisch gesprochen. Man trifft hier auf sämtliche Nationalitäten und so bin auch ich in einer dreisprachigen Familie gelandet. At home wird auch noch Spanisch gesprochen, denn die Gasteltern kommmen ursprünglich aus El Salvador.
Manchmal ist das mit den Sprachen ein wenig verwirrend, aber generell ganz cool.
Die frankophone Schule ist nicht weit entfernt und mit dem guten öffentlichen Verkehrnetz bin ich schnell da. In der Schule in Deutschland war ich immer sehr gut in Französisch, doch mit Frankophonen zu sprechen, ist was ganz anderes und es war wirklich ziemlich schwer am Anfang sich zu zurecht zu kommen geschweige denn sich zu verständigen. Trotzdessen wat der erste Schultag unglaublich, ich hab so viele neue Gesichter gesehen und neue Namen gehört und jeder hat sich mir vorstellen wollen.- Es war unglaublich... Leider hab ich nicht wirklich verstanden, was sie mir erzählt haben und auch die ersten Unterrichtsstunden waren schwer zu verfolgen, aber inzwischen komme ich immer besser klar und ich fange an Freunde zu finden und auch dem Unterricht kann ich folgen. Da die Schule eine Privatschule ist, ist sie technisch ziemlich gut ausgestattet und auch der Unterricht ist innnovativ (die Sec 1-3-Schüler (7-9 Klasse) haben alle ein IPad, auf dem sie fast alle Aufgaben via App machen können) und im Sportunterricht spielen wir Eishockey. Kanada ist eine komplett neue Erfahrung für mich und bisher ist sie fantastisch. Leider bleiben mir NUR noch 9 Monate...
Liebe Grüße aus Kanada
Tom

Tom mit seiner Gastmutter

Erstes gemeinsames Frühstück mit der Gastfamilie
Mmmhh..French Toast! Ein typisches Frühstück in Französisch Kanada
Tom mit seinem Gastbruder und einem Gastschüler aus Brasilien
Toms Gastmutter zeigt Familienfotos
Toms Zuhause für die nächsten 10 Monate

Wie Katia ihre ersten Tage in ihrer neuen Familie in Deutschland verbracht hat, seht ihr auf unserem Inbound Blog.