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Freitag, 7. September 2012

Canada here we come...oder besser gesagt: Canada on arrive!


Flugbegleitung unserer DFSR Schüler nach Französisch Kanada am 25.August 2012

Am Samstag, den 25. August 2012 war es endlich soweit. 36 DFSR Schüler flogen von Frankfurt am Main nach Montréal, wo sie für die nächsten 10 Monate eine High School besuchen und in einer Gastfamilie leben werden.

Alles begann am Samstag Morgen um 7:30 Uhr am Check-In Schalter der Air Canada in Frankfurt am Main, wo ich 14 meiner Mitreisenden mit ihren Eltern, Freunden, Verwandten und Schulkameraden traf. Nachdem jeder sein Ticket hatte und das Gepäck abgegeben war, begann der wohl schwierigste Teil für unsere Schüler, denn nun hieß es Abschied nehmen von den Liebsten für die nächsten 10 Monate. 

Endlich an unserem Abflug-Gate angekommen trafen wir auch schon die anderen 22 Mitreisenden, die mit Zubringerflügen aus ganz Deutschland angereist kamen um nun gemeinsam mit allen Schülern in die riesige Air Canada Maschine einzusteigen. Sofort waren alle Abschiedsschmerzen vergessen und jeder freute sich über das Wiedersehen mit den vertrauten Gesichtern, die man bereits bei unserem DFSR Vorbereitungstreffen liebgewonnen hatte. Noch eine schnelle SMS an die Zurückgebliebenen, dann beginnt bereits das Boarding und pünktlich um 10:30 Uhr startet unser Flieger in Richtung Kanada.

Letztes Gruppenfoto mit festem Boden unter den Füßen
Alle Schüler reisten mit ihren neuen DFSR Shirts

Die Aufregung steigt...
Noch schnell eine SMS an die Liebsten zu Hause

Alle 36 Schüler sind im Flieger...Canada here we come!

Dank eines guten Film-und Serienangebots und des für Flugzeug-Verhältnisse „guten“ Essens vergehen die 8 Stunden wie im Flug (im wahrsten Sinne des Wortes) und wir landen auf Grund der Zeitverschiebung von 6 Stunden um 12 Uhr mittags in Montréal. Nachdem unsere Schüler einige Zeit bei der „Immigration“ verbrachten, um dort ihre „Study Permit“ zu erhalten, war der aufregendste Moment dieser Reise gekommen – das erste Treffen mit den Gastfamilien. Diese warteten bereits vor der großen Glastür mit Schildern, Luftballons und gespannten Gesichtern auf ihre neuen Familienmitglieder und freuten sich sehr ihre Schützlinge endlich persönlich kennenzulernen.

 Orientation Day an der High School

Da ich selbst noch einige Tage in der schönen Metropole Montréal verbringen konnte, hatte ich die Gelegenheit einige Schüler an ihrem ersten Tag an der High School zu begleiten. Manche Schulen bieten an dem Montag vor Schulbeginn eine „Orientation“ für alle internationalen Neuankömmlinge an. Ich schaute mir an diesem Montag die Rosemount High School in Montréal an, eine öffentliche High School, welche 4 unserer DFSR Schüler ab jetzt besuchen. 

Zuerst sammelten sich alle neuen Schüler in der Bibliothek, wo sie von Lehrern und den sogenannten „Buddies“ herzlich begrüßt wurden. Anschließend  gab es eine Tour durch die Schule, eine Fragerunde und ein Kennenlernspiel, bei dem jeder über seine Hobbies, Wünsche und Ziele sprechen konnten. Am Ende der „Orientation“ gab es noch ein gemeinsames Mittagsessen bevor alle Schüler wieder mit ihren Gasteltern nach Hause fuhren, bevor sie 2 Tage später bestens vorbereitet in das Schuljahr starteten.


Unsere DFSRler zusammen mit Schülern aus aller Welt

Die "School Buddies" freuen sich den Neuankömmlingen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen...
...und beantworten sofort alle Fragen.
Kennenlernspiel im Stuhlkreis mit allen neuen Schülern
Jeder Schüler erzählt von seinen Hobbies, Wünschen und Zielen
Noch sind die Flure leer, doch in wenigen Tagen beginnt das neue Schuljahr.

Als zweite Schule besuchte ich noch die Marymount High School, die sich in der schönen Gegend "Mount Royal" befindet. Der "Mount Royal" ist ein Berg mitten im Stadtzentrum von Montréal, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Skyline und den Hafen hat. Die Marymount High School ist eine internationale Schule, die auch das bekannte "International Baccalaureate" anbietet. Vier unserer DFSR Schüler werden nun für ein Schuljahr diese Schule besuchen.

Marymount High School

DFSR Schülerin mit ihrer Gastfamilie am ersten Tag in der Schule




Typische Wohngegend in Montréal...
...da darf der amerikanische Schulbus natürlich nicht fehlen

Am letzten Tag meiner Reise hatte ich noch ein wenig Zeit um Montréal zu erkunden. Das Besondere an dieser Stadt ist die Mischung aus moderner Skyline und der "Vieux Montréal", der Altstadt mit vielen historischen Gebäuden, Cafés, Restaurants und Shops. Vor allem der französische Einfluss verleiht der Stadt eine ganz besondere Atmosphäre und man vergisst hin und wieder, dass man sich in Nordamerika befindet. Hier einige Sehenswürdigkeiten:

Der Hafen von Montréal, der sogenannte "Old Port"
Der "Marché Bonsecours" war 100 Jahre lang der größte öffentliche Markt in Québec
Nochmal der "Marché Bonsecours", das Wahrzeichen der Altstadt

Berühmte Kathadrale "Notre-Dame"
Hmmm...cupcakes!
Skyscrapers
Die lebhafte Altstadt mit vielen Cafés, Restaurants, Künstlermärkten und Shops
Historischer Markt vor dem Alten Zollhaus
Auch mitten in Downtown findet man immer ein grünes Plätzchen

Nach 3 aufregenden Tagen in Montréal machte ich mich wieder auf den Heimweg nach Deutschland. Ich bin mir sicher, dass unsere DFSR Schüler eine tolle Zeit in dieser außergewöhnlichen Stadt erleben werden und wünsche ihnen auf diesem Weg alles Gute für ihr High School Jahr.

Nadine Gehrisch, Marketing&Sales DFSR

Donnerstag, 26. Juli 2012

Flugbegleitung Neuseeland

Flug zum anderen Ende der Welt - Annes Flugbegleitung nach Neuseeland 08.07.-10.07.2012


Es ist Sonntag, der 08.07.2012, 18h. Ich bin auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen, um dort  11 Schüler zu treffen, die ich auf ihrem Flug nach Neuseeland begleiten werde. Ich selbst erinnere mich noch gut an den Tag des Abflugs, als ich selbst vor 8 Jahren als Austauschschülerin ins Ausland ging: Ich war nervös und gespannt darauf, was mich erwartet. Ist meine Gastfamilie so, wie ich sie mir vorgestellt habe? Werde ich schnell Freunde finden? Werden mich die anderen in der fremden Sprache überhaupt verstehen? Werde ich sie verstehen?
Gespannt darauf meine Mitreisenden kennen zu lernen gehe ich zum vereinbarten Treffpunkt, direkt vor den Check-In Schaltern zur Gepäckaufgabe. Nach und Nach treffen die Schüler mit ihren Familien ein, glücklicherweise haben alle an ihr DFSR T-Shirt gedacht, sodass man leicht erkennt, wer zu unserer Gruppe gehört. Nachdem noch einmal die Gepäckbestimmungen diskutiert und die letzen überschüssigen Kilos ins Handgepäck verlagert worden sind, geht es auch schon auf zur Sicherheitskontrolle, vor der sich die Schüler von ihren Familien trennen müssen. Der Abschied fällt natürlich allen schwer und es fließt die eine oder andere Träne. Eine letze Umarmung, ein letzter Kuss, dann bleibt keine Zeit mehr und ich gehe mit den Schülern gemeinsam durch die Sicherheitskontrolle.
Gleich geht's los...kurz vor dem Abflug am Flughafen in Frankfurt
Pünktlich um 22h hebt der riesige Flieger Richtung Singapur ab um uns, so scheint es, ans andere Ende der Welt zu befördern. Der Flug verläuft ruhig und wir werden reichlich mit Essen und Trinken versorgt. Schon bald haben die meisten ihren Abschiedsschmerz überwunden und die Vorfreude steigt. Auch wenn wir über Nacht fliegen, ist bei vielen an Schlafen nicht zu denken, zu groß ist die Aufregung. Nach 12 Stunden Flug landen wir in Singapur, wo wir in einen anderen Flieger umsteigen müssen. Bevor es weitergeht haben wir die Möglichkeit, uns in einem der vielen Einkaufszentren, den Restaurants oder sogar im Schwimmbad die Wartezeit zu vertreiben. Die Zeit geht schnell vorbei und aufgrund der Zeitverschiebung hebt auch der zweite Flieger wieder am Abend ab.
Nach weiteren 10 Stunden Flug ist es endlich geschafft, wir sind in Auckland, Neuseeland! 4 Schüler werden vor Ort schon abgeholt oder reisen mit dem Bus weiter, den Anderen steht noch ein Inlandsflug bevor. Nun heißt es Beeilung, da die Zollkontrollen lange dauern und das Gepäck neu aufgegeben werden muss. Anschließend fahren wir mit dem Bus zum Terminal für Inlandsflüge. Von dort aus geht es für jeden in eine andere Richtung. Von den neu gemachten Bekanntschaften muss nun wieder Abschied genommen werden. Ich zeige den Schülern noch ihren Weg zum Gate, doch von dort aus müssen sie allein weiter. Jedem bleibt nun noch etwas Zeit für sich allein, bevor der große Moment da ist: Die erste Begegnung mit der Gastfamilie. Für mich ist in Auckland die Reise zu Ende. Etwas neidisch blicke ich den Schülern hinterher, wie sie einer nach dem anderen zu ihren Gates gehen.  Ich bin mir sicher, dass Jeder von ihnen ein tolles Jahr haben und unvergessliche Momente erleben wird.

Anne Henkemeier, High School Betreuerin bei DFSR