Dienstag, 10. Dezember 2013

Neues von Mai Thy in den USA

Dieser Monat verging unheimlich schnell.

Ich war mit den Austauschschülern in meiner Umgebung und meiner Familie für einen Tag in Chicago und es war einfach großartig. Wir waren dort bei Cheesecake Factory, was unglaublich gut ist!
in Chicago

Außerdem bin ich ein Cheerleader geworden, was extrem aufregend ist. Ich musste zu den Tryouts gehen und das Training war wirklich hart, aber schlussendlich habe ich es geschafft. Cheerleading ist wesentlich schwieriger als man denkt und man muss zusätzlich viel auswendig lernen.

Cheerleading

In der Schule läuft es immer noch gut und ich habe viele neue Freunde durch Cheerleading bekommen.

In meiner Gastfamilie läuft es super gut! Ich glaube es ist wirklich gut, dass ich hier sozusagen ein Einzelkind bin und ohne einen anderen Austauschschüler lebe. Wir machen viel mit der Familie von meiner richtigen Gastschwester, welche zwei Kinder (20 und 17) hat.

Außerdem war ich auf dem Retreat von meiner Youth Group. Es hat viel Spaß gemacht, weil wir in einem Camp waren und viele Spiele gespielt haben, besonders in der Turnhalle und vorallem Volleyball.

Thanksgiving war auch sehr schön, viele aus der Familie waren da und wir haben besonders viel gegessen.

Thanksgiving 

Black Friday. Eigentlich wollten meine Gasteltern um 18 Uhr Thanksgivingabend mir nur zeigen wir verrückt es zugeht bei zum Beispiel Walmart, weil wir eigentlich nichts bestimmtes wollten. Es hat dann damit geendet, dass wir 24h non-stop shoppen waren, was aber auch damit zu tun hatte, dass eine alte Austauschschülerin zu Besuch gekommen war. Es war einfach alles verrückt, ich konnte nur etwa eine Stunde im Auto schlafen. Das ist definitv etwas was ich niemals vergessen werde!

Mehr von unserer Stipendiatin Mai Thy könnt ihr hier und auch auf ihrem Blog lesen, und wenn ihr nun neugierig geworden seid und selbst ein Schuljahr in den USA verbringen wollt, findet ihr alle Infos auf unserer Homepage! Schaut mal rein!


Donnerstag, 31. Oktober 2013

Nora in Arizona

Arizona 2013/2014...

...lautet der eigene Blog von Nora für ihr Schuljahr in Arizona. Dort wird sie im Verlauf der 10 Monate etwas über ihr Leben in den USA berichten.
Um zu sehen, was gerade bei ihr auf der anderen Seite der Erde passiert, klicke hier.


Cancelled flight & trotzdem angekommen

Hallo Leute,
am Anfang erwähne ich wohl mal, dass mein Flug am Samstag gestrichen wurde.
Dafür habe ich DR. FRANKIE 2 von Ikea entführt. Als Trost, Reisebegleiter und Gastgeschenk.


So kam es, dass ich Sonntagmittag losgeflogen bin nach New York. Da der Flug eine halbe Stunde zu spät war, hatte ich nur knapp eine Stunde in New York. Aber ich habe alles geschafft.

Abends um 9 kam ich dann in meiner Gastfamilie an. Meine Augen waren wegen der Müdigkeit ganz rot unterlaufen. (In Phoenix war es schon dunkel.)
...insgesamt so 16 Stunden Reisezeit.

Jetzt sitze ich in unserem Zimmer auf dem Bett, mit eingeschaltetem Air-Conditioning, weil man es sonst nicht aushält.

Achja, einige wollen bestimmt was über die Vegetation wissen: Ich habe so viele Kakteen gesehen, obwohl ich nicht mal 24 Stunden da bin!
(Heute mittag waren wir erstmal shoppen. :D)

Bis dann!
Eure Nora


hier wohne ich
Der Ortsteil, in dem ich lebe ist Pinnacle Peak und gehört zu Phoenix! Nicht zu Glendale. Allerdings liegt die Schule, auf die ich gehe (Barry Goldwater High) im Deer Valley District und dieser gehört zu Glendale!
...So sieht's aus. Aber trotz der vielen und großen Straßen habe ich kein Stückchen das Gefühl, in einer Großstadt zu leben. :D


Auch Dr. Frankie 2 hat in Phoenix bereits einen Freund gefunden...

 

 

Homecoming Dance

Hallo Leute! :)

Wahrscheinlich sind die meisten von euch viel gespannter auf die Fotos, als ich es selber war. Und ich will, glaube ich, gar nicht wissen, wie viele von euch auf diesen Blogeintrag warten! :D

Hier kommen ein paar Fotos vom Homecoming Dance, meinem Kleid und meinen Freunden und mir.
Der Abend war sehr schön und ich bin froh, dass ich das erleben durfte! Wir haben ungefähr 3 Stunden getanzt. Zum Glück bin ich hingegangen! :)
Übrigens mussten alle Mädchen mit High Heels in der Sporthalle ihre Schuhe ausziehen. Gut für mich! :D
 


Finally..

Hello Germany!

Finally there is another entry....
I guess i better write in German...

Gestern war ich auf der Halloween-Party der Educatius Exchange Students in Scottsdale. Das war der Hammer! ABSOLUT. Alle Austauschschüler sind einfach mega-nett! Ein paar kannte ich auch schon.
Vor 2 Wochen habe ich mit Basketball-Pre-conditioning angefangen. Das ist das Training vor den Tryouts. Jetzt spiele ich zusätzlich zum Volleyball noch 2x wöchentlich Basketball. Und ich sage euch, das ist wirklich anstrengend. Aber es macht so viel Spaß!
Letztes Wochenende waren wir auf dem Arizona State Fair. Arizonas Jahrmarkt in Phoenix.
Meine Gastmama hat mir am Mittwoch ein Henna-Tattoo auf beide Hände gemacht. Es sieht echt irre aus. Amazing. I hatte noch nie Henna-Tattoos.

Halloween-Party von Educatius

 
 Mehr zu Nora und ihrem Leben in Phoenix kannst du hier erfahren.

My adventures in the USA


Die 16-jährige Mai Thy verbringt ein Schuljahr in Indiana und beschreibt ihr Leben in den 'United States' in ihrem eigenen Blog. Ein Auszug daraus kannst du hier lesen:


First Day in High School

Leider konnte ich nicht besonders viele Fächer wählen, weil ich erst jetzt kam und die Schule schon seit 3 Wochen lief. Die Schule ist wirklich groß und hat ca. 1700 Schüler. Hier sind auch ziemlich viele Austauschschüler, sogar 2 aus Deutschland, die habe ich aber noch nicht getroffen. Die Schüler sind ziemlich freundlich und helfen einem auch sofort, wenn sie merken, dass jmd neu ist und den Weg nicht kennt( :D ja, das ist mir öfter passiert heute ;) ). Die Lehrer sind alle(na ja, die meisten) wirklich cool und gechillt drauf. Wenn man einfache Kurse oder "Spaßkurse" hat, ist es wirklich einfach, man muss kaum was machen und es ist wesentlich einfacher als in Deutschland. Wenn man aber die AP Kurse nimmt, heißt das viel lernen, Hausaufgaben und mehr Stoff als in Deutschland. JA, die AP Kurse sind schwerer als in Deutschland.
Da man in Amerika Security in der Schule hat, muss jeder rund um die Uhr eine ID-Karte tragen mit einem Bild von sich. Und natürlich musste man das Foto sofort machen, um die Karte gleich zu kriegen. Nun ja, das Bild ist ganz dezent ungünstig. haha ;)
Ich muss noch ein paar Kurse wechseln, weil ich zB in einen Sportkurs gekommen bin für Teamsport, aber das einzige Mädchen dort bin mit einem Haufen Jungs.
Fazit: der erste Schultag hätte besser sein können, aber auch schlechter :)

Eingelebt

Ich glaube ich habe mich hier schon wirklich gut einegelebt. Ich mag es hier wirklich sehr gerne und habe schon recht viele Freunde gefunden und mich auch mit ihnen getroffen :)
Übrigens haben wir hier eine Menge Hunde, zum Glück sind sie aber alle gaaaaaanz klein und so merkt man sie gar nicht soo häufig :). Leider werden die meisten nicht so gern fotografiert, nur Archie schmust zu gerne und deswegen konnte ich ein Bild von ihm machen.


Erstes mal shoppen :))

Am Samstag sind Sophie und ich zur Mall gefahren und waren jede Menge shoppen. Die hatten soo viele coole Läden und wir konnten einfach nicht widerstehen. Ich hatte eig vor ein paar bestimmt Sachen zu kaufen, am Ende waren es einen Haufen andere Sachen.

Wenn du mehr über Mai Thys amerikanisches Leben erfahren möchtest, schau dir ihren Blog an.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Watch out, Canada!

... so lautet der eigene Blog von Elna Schmidt, die gerade ein Schuljahr in Kanada, genauer gesagt in British Columbia, verbringt. Von dort aus berichtet sie regelmäßig über ihr "neues Leben" im Land der endlosen Seen und Wälder.

Hier ein kleiner Auszug aus ihrem eigenen Blog:

Hallo Leute :)

Mein Name ist Elna und ich bin 15 Jahre alt. Am 23. August fliege ich für zehn Monate nach Kanada. Diese zehn schönen Monate werde ich in Prince George, einer (für meine Verhältnisse) großen Stadt, verbringen. Meine Schule ist die PGSS (PGSS is the place to be!) und schon bald werde ich dort mächtig meine grauen Zellen anstrengen müssen.

11. September 2013
Als ich in Kanada ankam fielen mir sofort einige Sachen auf, die es in Deutschland nicht gibt. Anderes ist mir erst später aufgefallen.

5 Dinge, die wir in Deutschland nicht kennen

1. Man kauft Milch hier auf keinen Fall in Tetra Packs. NEIN! Man kauft sie in viereinhalb Liter CONTAINERN! Ungelogen, wirklich krass und man will nur ein bisschen Milch in seine Cornflakes haben und schwupps! ein Milchtsunami!

2. Die Toiletten hier sind sooooo merkwürdig. Während meines Aufenthalts im Vancouver Airport musste ich selbstverständlich mal aufs Klo und ich bin in jede Kabine rein und ich dachte die wären alle verstopft. Die Frau, nach mir kam hat mich leicht komisch angeguckt als ich ihr gesagt habe, dass alle verstopft sind aber es dann keine war. Die benutzen viel mehr Wasser als wir.

3. Tim Hortons! Der beste Coffee Shop der Welt *____*

4. Deckenventilatoren mit integrierter Lampe.

5. Costco! Stellt euch Famila vor, nur dreimal größer und man kann da alles nur in riesigen Mengen kaufen. Das ist meistens günstiger als in Supermärkten einzukaufen.

30. September 2013
Also mir geht es ziemlich gut hier :) so langsam fühle ich mich hier schon mehr zuhause, aber eins weiß ich jetzt schon:

Ich will nicht wieder zurück auf meine deutsche Schule. Die Lehrer sind hier einfach alle mega freundlich und im Allgemeinen ist hier jeder so richtig hilfsbereit. Der School Spirit macht meinen Aufenthalt hier aus und der fehlt einfach so sehr in Deutschland. Und die Zeit rennt hier so! Ich werde jetzt teilweise schon total depressiv, wenn ich daran denke wieder in Deutschland zur Schule gehen zu müssen haha. Naja, wenigstens warten da meine ganzen Knalltütenfreunde auf mich. Also, das hoff ich jedenfalls! :D





Mittwoch, 14. August 2013

News von Stefanie, High School Australien


Mir geht es echt total gut hier. Das Stop-Over Programm war klasse und Summer (unsere Betreuerin) total nett!! Wir haben so viel gesehen und Summer war immer geduldig mit uns.

Stefanie in Australien

Meine Gastfamilie ist die beste die ich mir je vorstellen kann. Sie sind nett und haben mich total gut aufgenommen. Ich fühle mich wie ein Teil von der Familie und ich verstehe mich auch mit meinen Gastschwestern echt gut.
In dieser Woche ist eine ehemalige Schülerin aus Deutschland mit ihren Eltern zu Besuch und wir machen Ausflüge. Über dieses Wochenende fahren wir zu einer Farm, die den Großeltern gehört. Sie ist im Inland von Australien und meine Gastfamilie hat mir erzählt, dass sie echt groß ist.


Meine Schule ist echt toll. Ich freue mich jeden Tag auf die Schule was mir in Deutschland noch nicht so häufig vorgekommen ist. Ich habe Mathe C (das schwerste), Englisch, Outdoor recreation, Tourism, Drama und Digital art and design. Das sind echt klasse Fächer und man lernt immer wieder neues. Englisch ist ein bisschen schwer weil wir Romeo und Julia interpretieren müssen aber die Lehrer sind total nett und helfen uns. Ich nehme an learn to surf teil und meine Gastschwester und ich sind zusammen in Band. Band ist vor der Schule und so was habe ich  noch nicht erlebt. Bisher kannte ich nur AGs nach der Schule. In meiner Freizeit unternehme ich viel mit Freunden. Teilweise mit Internationals aber ich versuche mich an die Australier zu halten was mir denke ich ganz gut gelingt. Dadurch das meine Gastschwester in meinem Alter ist war es am Anfang für mich nicht allzu schwer australische Freunde zu finden, worüber ich dankbar bin.

Ich gehe auch mit meiner Gastfamilie fast jeden Montag zum Netball spielen, weil meine Gastschwestern jeden Montag Netball Tunier haben.


Bis jetzt habe ich keine Probleme und ich glaube, dass ich auch keine bekommen werde weil es hier so toll ist und ich Australien lieb!! Es ist echt warm hier für "Winter" Ich halte es teilweise schon jetzt in der Sonne nicht allzu lange aus, weil es zu warm ist. Ich habe bisher jeden Tag was neues erlebt und noch keine Langeweile. Ich möchte DFSR danken, dass sie das möglich gemacht haben!! DANKE

Ich will hier nicht mehr weg :D es ist so schön.

Herzliche Grüße aus dem sonnigen Australien

Stefanie

Donnerstag, 25. Juli 2013

Erfahrungsbericht von Paula, High School Australien


Vor gut 7 Wochen bin ich von meinem unglaublich tollen Auslandsaufenthalt in Australien wiedergekehrt. Zehn Monate habe ich in Melbourne gelebt, der Hauptstadt des Bundestaates Victoria.

Am 31. Juli stieg ich abends in einen riesen Quantas Flieger in Frankfurt. Der Abschied von meiner Familie und Freunden war schon nicht ganz so einfach und insgesamt war die ganze Reise sehr emotional. In mir herrschte ein Gefühlschaos. Trauer darüber: Deutschland, meine Familie und Freunde und alles andere was mein Leben ausmachte, zurück zu lassen, für fast ein ganzes Jahr! Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht sicher, ob ich es tatsächlich fast ein Jahr ohne das gewohnte Umfeld aushalten werde... Angst und Unsicherheit wie es alles wohl sein wird, ob ich mich gut in meiner Gastfamilie einleben werde, Freunde in der Schule finden werde und Heimwehphasen überwinden würde. Und dann aber auch diese riesige Abenteuerlust und Freude auf etwas komplett unbekanntes. Ein anderes Land, eine unbekannte Kultur, eine fast fremde Sprache, eine zweite Familie und ein großer Schritt in die Selbstständigkeit.
Irgendwann hatte ich mich - noch vor der Abreise - schon von zu Hause verabschiedet, war aber auch noch nicht in Australien angekommen... Ich befand mich sozusagen schon irgendwo in Asien mitten auf der Reise... Dieser Zustand / dieses Gefühl beschäftigte mich innerhalb meiner letzten Wochen in Deutschland. Ähnlich ging es mir dann auch einige Wochen vor dem Rückflug nach Deutschland.


Ich erinnere mich noch sehr genau an die Situation am Flughafen, als ich mich von meinen Eltern und meiner Schwester verabschiedet habe. Meine Familie hatte eigentlich geplant noch mit mir essen zu gehen, zum 'letzten Mahl'. Ich konnte diesen Moment aber nicht mehr aushalten und wollte dann einfach nur durch die Sicherheitskontrolle gehen, mich endgültig verabschieden und irgendwo dieses Kapitel abschließen, um das Abenteuer Australien zu beginnen.
Die Flüge habe ich im Großen und Ganzen sehr genossen. Darüber war ich überrascht, da es mir davor eher ein Graus war. Am Ende waren sie mir fast schon zu kurz und die Zeit ging rasend schnell vorbei, sicher auch durch das tolle Flight Entertainment, den freundlichen Service und das Essen was serviert wurde. Ich bin zusammen mit einer anderen Austauschschülerin hin und zurück geflogen. Das war sehr schön, wir konnten uns gut austauschen.


Mit dem Englisch kam ich schnell sehr gut klar. Meine Sprachkenntnisse haben sich von Tag zu Tag verbessert. Meinen deutschen Akzent konnte ich leider nicht ganz verlieren, aber mein Englisch ist nun ziemlich fließend würde ich sagen.
In der Schule habe ich auch gut Freunde gefunden. Jeder war sehr zuvorkommend und hilfsbereit. An meiner Schule waren noch 2 andere Austauschschüler, ein Mädchen aus Mexiko und ein Mädchen aus Japan.
Mit der Japanerin habe ich mich sehr eng angefreundet, wir haben viel miteinander unternommen und uns gegenseitig besucht. Ihre Gastfamilie hat mich sogar in den Osterferien für zwei Wochen mit in den Urlaub nach Neuseeland genommen. Das war ebenfalls eine wunderbare Zeit, so konnte ich auch noch einen Eindruck von dem Nachbarland Australiens bekommen.
Ein Tipp an zukünftige Austauschschüler, passt auf, dass ihr nicht NUR mit anderen Austauschschülern etwas zusammen macht. Ich habe zum Teil die Erfahrung gemacht, da eine Austauschschülerin nicht in meinem Jahrgang war, dass es einen schon davon ablenken kann in den Pausen mit den Leuten aus dem eigenen Jahrgang zusammen zu sein... Denn schließlich wollte ich vor allem festere Freundschaften mit Australiern schließen.


Es ist Wahnsinn, wie schnell die 10 Monate plötzlich dem Ende nahten. Ich habe das Land und die Menschen lieben gelernt. Ich bin unglaublich dankbar für diese wunderbare Erfahrung. Unglaublich dankbar, dass meine Eltern mir diesen Auslandsaufenthalt ermöglicht haben und mir immer zur Seite standen. Unglaublich dankbar, dass meine tolle Gastfamilie mich so liebevoll aufgenommen hat, mir so viele einzigartige Orte in Australien gezeigt hat und immer das Beste für mich möglich gemacht hat. Unglaublich dankbar an Schulfreunde und Lehrer, dass sie mich in Schul- und Freizeitereignisse eingebunden haben und mich mit einer sehr großen Herzlichkeit aufgenommen haben.


Diese Erfahrung wird in meinem Leben noch lange positiv nachklingen. Ich empfehle jedem, der interessiert an anderen Ländern und Menschen ist, tolerant und offen durch die Welt läuft und sich vorstellen kann ein Jahr in einer anderen Familie zu leben, einen Austausch zu machen!! Es ist eine unbeschreibliche Erfahrung! 


Mein Rat an alle zukünftigen Austauschschüler: “Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn't do than by the ones you did so. So throw off the bowlines. Sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover." - Mark Twain 
 

Donnerstag, 2. Mai 2013

High School Jahr Neuseeland

Goodbye Neuseeland – I will miss you!

Neues von unserer Austauschschülerin Melina

 

Wer sagt, dass die Kindheit die schönste Zeit des Lebens ist, war noch nie Austauschschüler.“

Bald ist es soweit. Das bisher größte Abenteuer meines Lebens geht zu Ende. In den letzten fünf Monaten, von den zehn Monaten, die ich hier bin, habe ich viel erlebt und viele neue tolle Erfahrungen gemacht.



Meine Sommerferien hier in Neuseeland waren einfach fantastisch. Am Anfang der Sommerferien ging es für mich zu einer Freundin in die größte Stadt Neuseelands: Auckland. Ich bin geritten, surfen gegangen und habe mir Auckland aus dem Skytower von oben angeschaut. Weihnachten rückte immer näher und zum ersten Mal habe ich meine Familie vermisst. Es ist einfach ein komisches Gefühl Weihnachten im Sommer zu feiern. Weihnachten habe ich dann im Pool gebadet, weil es über 30 Grad warm war. Am morgen hatte ich mit meiner Familie Bescherung und am Abend ein großes Abendessen mit allen Nachbarn. Nach Weihnachten habe ich dann eine große Südinseltour gemacht. Mit anderen internationalen Schülern ging es für zwei Wochen auf die landschaftlich schönere Insel Neuseelands. Wir haben viele tolle Sachen erlebt. Ich bin zum Beispiel mit Delfinen geschwommen, habe Bungee Jumping gemacht oder bin reiten in Queenstown gegangen. Außerdem waren wir noch in Nelson, Kaikoura (bei den Walen), Franz Josef (Gletscher) und an dem Fjord Milford Sound. Die Reise war einfach toll und ich kann nur jedem empfehlen, so eine Südinselreise mit anderen Austauschschülern zu machen.


Nachdem ich von der Reise wiedergekommen bin, ging auch die Schule schon wieder los. Das neue Schuljahr fing sehr gut an. Da ich jetzt in der 13. Klasse bin und somit in der Abschlussklasse, habe ich viele Privilegien. Wir dürfen zum Beispiel das Schulgelände während der Mittagspause verlassen und haben unseren eigenen Raum zum Lernen. Nach ein paar Wochen gab es an meiner Schule einen Leichtathletik- und Schwimmtag an dem man sich für die Regionalmeisterschaften qualifizieren. Im Speerwerfen, schwimmen und im vier Kilometerlauf habe ich die Qualifikation geschafft. Es ist einfach was besonderes, wie die Schule an solchen Tagen einfach zusammenhält.


Im März hatte ich schon wieder eine große Reise vor mir. Meine Mama kam nach Neuseeland, um mich zu besuchen. Bevor wir uns in Queenstown wiedergetroffen haben, war ich sehr nervös, wie es wohl werden wird, sie wieder zu sehen. Ich hatte Angst, dass es so viel anders wird als zuvor. Aber es war so wie immer. Am zweiten Tag unsere Reise, ging es für mich wieder zu den Fjorden und dem berühmten Milford Sound. Dieser Tagestrip war bisher mein Highlight meines ganzen Neuseelandaufenthalts. Wir hatten Wetter, wie auf den Postkarten und in dem wunderschönen Fjord haben wir einen kleinen Babydelfin mit seiner Mutter gesehen, viele andere Delfine und Seelöwen. Außerdem waren meine Mutter und ich noch in Kaikoura, Franz Josef, Nelson und in Rotorua (bei den großen Geysiren und den Thermal Wonderlands). Zwei weitere Highlights, die wir hatten waren der der Tongaririo Crossing und die Coromandel Coast. Das wandern auf einem Vulkan ist einfach etwas besonderes und auch Coromandel war ein Highlight, da dort ein Teil von die Chroniken von Narnia gedereht wurde. Bald besuche ich auch noch eine Freudin in Christchurch und Taupo.


Ich habe in Neuseeland so viel gesehen und die besten Erfahrungen gemacht. Ein Austausch ist kein Jahr in deinem Leben. Es ist ein Leben in einem Jahr. Dieses Land ist einfach unglaublich schön und ich werde es vermissen. Ich habe so viele unglaublich nette Leute kennengelernt und meine Gastfamilie ist wie eine zweite Familie für mich geworden. Dieses Jahr wird eines der besten Jahre sein, die ich in meinem Leben jemals haben werde. Da bin ich mir ganz sicher. Natürlich freue ich mich auf meine Familie zu Hause, aber ich werde dieses Land und alle Leute hier einfach nur vermissen. Danke an DFSR für dieses fantastische Jahr am anderen ende der Welt. Es war unglaublich. Meinen letzten Monat werde ich genießen.